bild

News



Johannesrauch auf dem Hochälpele – 24. Juni 2017

Wir - Abordnung der Bergrettung Bezau-Reuthe-Mittelbregenzerwald - ließen uns gerne „einräuchern“

Hier sollte ein Bild erscheinen

Bundesübung WOULD 2017

Das Szenario 9 – Unfall Materialseilbahn, Isenwartalpe, Schetteregg ist auch schon zu Ende.
Auf der Alpe Untere Falz, Isenwart, kommt es mit der Materialseilbahn zu einem Unfall auf Grund eines technischen Gebrechens. Illegalerweise wird die Materialseilbahn für den Personentransport verwendet.

Hier sollte ein Bild erscheinen

Paragleiterübung 12.06.2017

Am Montagabend trafen wir uns im Namen eines Heimabends zu einem Übungseinsatz in Bezau. Annahme war, dass ein Paragleiter abgestürzt war und ein weiterer Paragleiter der noch in der Luft war den Notruf absetzte. Die abgestürzte Person ist ca. 100m südlich unter der Alpe Wildmoos in einen Graben gestürzt. Informationen über mögliche Verletzungen waren durch den Notruf keine bekannt. Durch die erste Mannschaft mit zwei Alpinsanitätern und dem Platzkommandanten wurde der genaue Unfallort gefunden und an die nachkommenden Bergretter weitergegeben. Bei der Verletzten wurden mehrere Frakturen an Händen und Beinen diagnostiziert. Nach der Versorgung durch die Sanitäter und weiteren Bergrettern wurde die Verletzte durch einen Mannschaftszug, der derweil von den eingetroffenen Bergrettern aufgebaut wurde, in der Trage über einen Abhang und ein kurzes Waldstück geborgen. Das letzte Stück zum Auto wurde die verletzte Person mit dem Einrad über ein Wiesenstück transportiert.
Die Übung wurde mit einem gemütlichen Zusammensein im Bergrettungsheim nachbesprochen und abgeschlossen.
Ein Dank an Kilian Graf und Peter Meusburger für die Organisation dieser tollen Übung.

Hier sollte ein Bild erscheinen

Übung Bergbahnen Bezau 10.April

Am Montag Abend den 10. April trafen wir Bergretter uns bei der Bergbahn Bezau um zusammen mit den Mitarbeitern der Bergbahn das Bergesystem der Bahn zu üben.

Wir fuhren mit der Kabine in der unteren Sektion über einen Wald wo mehrere junge Bergretter aus der Gondel in 70m Höhe in einen Wald abgeseilt wurden. Anschließend wurde Franz-Josef auch wieder in die Gondel aufgezogen. Mit dem Aufziehen von Bergrettungsleuten ist es möglich den Wagenführer in der Gondel bei seiner Abseilarbeit zu unterstützen.
Die Schlußbesprechung für alle fand in der Bergstation bei einem Getränk und einem Essen statt. Dort wurden die neuesten Erkenntnisse besprochen um für einen Einsatz möglichst gut gerüstet zu sein.

Vorbereitend für die abendliche Übung trafen sich einige Bergretter und die Betriebsleiter der Bergbahn am Nachmittag mit Thomas Reisch von der Firma Immoos. Thomas zeigte uns mit dem Seilbefahrungsgerät von Immoos wie bei der Bergbahn in Bezau ein Paragleiter, welcher sich in den Trag- oder Zugseilen verfangen hat, geborgen werden könnte.

Wir danken den Mitarbeitern der Bergbahn und Thomas Reisch für die Unterstützung bei dieser interessanten Übung.

Hier sollte ein Bild erscheinen

Bergrettungsausflug Silvretta 2017

Im Zeitraum zwischen dem 24. Und 26. März machten wir einen Gemeinschafts- Tourenausflug, welcher von Martin Meusburger und Daniel Zimmermann organisiert wurde. Der Ausflug fand im Silvrettagebirge statt. Übernachtet haben wir in der Wiesbadner Hütte. Unsere Tour führte uns am ersten Tag auf den Rauen Kopf. Am 25. März bestiegen wir die Dreiländerspitze und am letzten Tag gingen wir noch auf die Haagspitze.

Teilnehmer: Brunn Simon, Fink Andreas, Flatz Dietmar, Kaufmann Karlheinz, Kleinlercher Erwin, Köß Franz Josef, Manser Helmut, Meusburger Jakob, Meusburger Günter, Meusburger Martin, Meusburger Peter, Simma Johannes, Zimmermann Daniel

Hier sollte ein Bild erscheinen

Lawineneinsatzübung Egg/Schetteregg 06.02.2017

Annahme: Eine Schitourengruppe mit 5 Personen fährt um ca. 18.00 Uhr von Bullersch Richtung Schetteregg ab. Unterhalb der Alpe Isewart wird die Gruppe von einem Schneebrett erfasst. 2 Personen werden komplett verschüttet. Drei Teilnehmer werden teilverschüttet und verletzt an Bäume gepresst. Eine nachfolgende Kleingruppe aus zwei Personen entdeckt die oberste, verletzte Person. Sie setzen den Notruf um 18.18 Uhr ab und sind bei der weiteren Rettung behilflich.

Einsatzleiter: Rudl Metzler, Platzkommandant: Elmar Flatz. Beide versuchen sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen und Struktur in das Chaos zu bringen. Dabei werden sie durch unsere Ortsstelle, die nachalarmierte Ortsstelle Hittisau, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei (AEG) und eine Hundeführerin der Polizei, zwei Hundeführern der Lawinenhundestaffel des ÖBRD und durch Mitarbeiter der Schilifte Egg/Schetteregg tatkräftig unterstützt.

Inkl. der 3 Opfer (Monika, Anna und Lukas), der nachfolgenden Kleingruppe (OS Dornbirn) und den Mitarbeitern des Schigebietes Egg/Schetteregg (Transportfunktionen) waren 43 Personen an der Übung beteiligt!

Ein Lob an alle Beteiligten für die rasche und gut geglückte Rettung. Es zeigte sich sehr deutlich, wie wichtig klare Kommunikation und gute Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen sind!

Übungsvorbereitung:
Martin Meusburger, OS Bezau und Christoph Schwärzler, OS Hittisau

bild


Freiwillige Übung - Eisklettern 23.01.2017

Am Montagabend trafen sich 5 Bergretter, im Namen einer unserer freiwilligen Übungen, zum Eisklettern ins Tanna. Dort haben wir perfekte Bedingungen für ein wenig Eisklettern vorgefunden. Mit dabei waren Profis sowie auch Neulinge im Gebiet des Eisklettern, somit konnte man viel voneinander lernen. Nachdem uns Martin ein paar Übungen zur Verbesserung der Technik zeigte, konnte sich jeder einmal in den senkrechten Eissäulen versuchen. Nachdem jeder einen Erflog zu verbuchen hatten machten wir uns wieder auf den Weg ins Heim, dort zeigte Martin uns noch seine beachtliche Sammlung an Eisschrauben aus Zeiten die man sich wohl nicht mehr vorstellen kann.

Ein Dank an Martin für die Organisation dieses tollen und lehrreichen Abends.

Hier sollte ein Bild erscheinen


Lawinenübung 08.02.2016

Anwesend:

lt. Anwesenheitsliste 19 Bergretter BR Bezau, Beobachter Mathias Albrecht BR Hittisau, Thomas Woch Seilbahnen Bezau als Unfallmelder und anschließend als Kabinenführer.

Annahme:

bild
  1. Meldung: Montagabend 18.30 Uhr, Andelsbuch Baumgarten, Nähe Bergstation vermutlich mehrere Verschüttete, Melder Thomas Seilbahn
  2. Meldung: Treffpunkt Heim, Einsatzleiter Jokl Graf

Im Laufe der Übung und Ermittlungen konnte geklärt werden, dass zwei Tourengeher oberhalb des Winterwanderweges Baumgarten – Gasthaus Niedere von einem Schneebrett erfasst wurden und dabei zwei auf dem Wanderweg befindliche Rodler mitrissen. Alle Beteiligten wurden komplett verschüttet. Der Seilbahnbedienstete Thomas Woch war an diesem Abend mit Pistenpräparierungsarbeiten beschäftigt, bemerkte den frischen Lawinenkegel und alarmierte die Bergrettung.

Weiterer Verlauf:

bild

Beide Tourengeher waren mit LVS ausgerüstet und konnten durch die BR-Bezau dadurch rasch gerettet werden. Ein Rodler konnte durch Suche mit Auge und Ohr an seinem Rodel gefunden und gerettet werden. Der letzte Vermisste konnte mittels Recco-Suche geortet und dann mittels Sonde getroffen werden. Die anschließende Reanimation unter Mithilfe eines Defi auf dem Lawinenkegel war leider erfolglos. Die Rettung und Bergung erfolgte durch Akja und Pistenraupe. Einrücken der gesamten Suchmannschaft und aller Beteiligten im BR-Heim 21.30 Uhr. Gute, offene und konstruktive Nachbesprechung der Übung und anschließendes gemütliches Beisammensein.

Einsatzleiter: Jokl Graf
Lis Dokumentation: Günter Meusburger
Platzkommandant: Kilian Graf und Fink Andreas
Übungsverantwortliche: Daniel Moosbrugger und Martin Meusburger



Jahresbericht 2016

Einsätze in unserer Ortsstelle

Das vergangene Jahr war wieder sehr Ereignisreich. Im Zeitraum von September 2015 – September 2016 musste unsere Ortsstelle zu über 30 Einsätzen gerufen werden. Im vergangenen Winter blieben auf Grund der schlechten Schneelage die klassischen Wintereinsätze etwas aus. Dafür wurde unsere Ortsstelle des Öfteren zu Kleineinsätzen wie das Abtransportieren von erschöpften oder gestürzten Wanderern und auch zu Holzfällerunfällen in unwegsamem Gelände gerufen.

Die Niedere zählt in Europa zu einem der beliebtesten Fluggebiete der Gleitschirmfliegerszene.Dabei kommt es in der Hochsaison jedes Jahr zu einigen Unfällen die zum Glück meist glimpflich verlaufen. Dazu gehören Unfälle direkt beim oder gleich nach dem Start.
Die Gleitschirmflieger kommen beim Anlaufen meist zu Sturz oder werden nach dem Start auf Grund schlechter Luftverhältnisse wieder zu Boden getrieben. Dabei verletzten Sie sich meist an den unteren Extremitäten. Die Verletzungen sind dann so schwer, dass eine Erstversorgung und Abtransport durch die Bergrettung nötig wird. Die Gründe dafür sind oft Stolpern oder zu frühes Reinsetzen obwohl die Abhebegeschwindigkeit noch nicht erreicht war.

Einige haben den Start oft schon geschafft, hatten die Wind und Wettersituation jedoch falsch Eingeschätzt und müssen unfreiwillig den Schirm in den nächsten Baum laden. Solange der abgestürzte Gleitschirmpilot mit dem Schirm im Baum hängen bleibt, werden die Personen zu einem Großteil wenn überhaupt nur leicht verletzt. Kritisch wird es, wenn der Schirm sich nicht verhängt und der Pilot samt Schirm zu Boden fällt. Ein weiteres hohes Verletzungsrisiko besteht, wenn sich der Pilot selber aus seiner misslichen Lage befreien will und dabei Abstürzt. Es ist daher immer besser die Baumbergung durch die qualifizierten Bergretter abzuwarten.

Im Vergangenen Jahr kam es zu 3 Unfällen während des Startens und zu 4 Baumbergungen.

Übungen

Am Abend des Faschingsmontag gab es statt Faschingskrapfen eine Ortsstelleninterne Lawinenübung bei der 19 Bergretter und ein Beobachter einer anderen Ortsstelle beteiligt waren.
Im Laufe der Übung und Ermittlungen konnte geklärt werden, dass zwei Tourengeher oberhalb des Winterwanderweges Baumgarten – Gasthaus Niedere von einem Schneebrett erfasst wurden und dabei zwei auf dem Wanderweg befindliche Rodler mitrissen. Alle Beteiligten wurden komplett verschüttet. Der Seilbahnbedienstete Thomas Woch war an diesem Abend mit Pistenpräparierungsarbeiten beschäftigt, bemerkte den frischen Lawinenkegel und alarmierte die Bergrettung.
Beide Tourengeher waren mit LVS ausgerüstet und konnten durch die BR-Bezau rasch gerettet werden. Ein Rodler konnte durch Suche mit Aug und Ohr an seinem Rodel gefunden und gerettet werden. Der letzte Vermisste konnte mittels Recco-Suche geortet und dann mittels Sonde lokalisiert werden. Die anschließende Reanimation unter Mithilfe eines Defi auf dem Lawinenkegel war leider erfolglos. Die Rettung und Bergung erfolgte durch Akja und Pistenraupe. Es folgte eine gute, offene und konstruktive Nachbesprechung der Übung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Auf Grund dieser großen Thematik der Gleitschirmunfälle wird jedes Jahr die Baumbergung gemeinsam geübt. Anfang September gab es dazu noch eine größere Nachtübung auf der Niedere.
Eine schwer verletzte Person welche mit einem Gleitschirm abgestürzt und in steilem Gelände zu liegen gekommen war musste erst durch die Bergretter versorgt und anschließend etwa 130m über steiles Gelände geborgen werden. Dabei war es eine tolle Herausforderung eine Bergung über mehrere Seillängen durchzuführen.

Ausflug

Am Samstag den 27.08 um 07:20 Uhr trafen sich 10 hoch Motivierte Bergretterinnen und Bergretter im Bergrettungsheim in Bezau. Gemeinsam fuhren sie mit 2 Fahrzeugen nach St.Anton. Dort angekommen Teilte sich die Mannschaft. Eine Gruppe fuhr mit den Fahrzeugen direkt zur Darmstädter Hütte um im nahegelegenen Sportklettergarten zu klettern. Die zweite Gruppe fuhr mit einem Shuttlebus zur Salzhütte und Startete von dort den Anstieg zum 2978m hohen Scheibler. Über diesen ging es in direktem Abstieg ebenfalls zur Hütte. Nach dem beziehen der Schlafplätze ging es zum Gemütlicheren Teil über.
Zur Auswahl standen vier verschiedene Knödel und dazu das ein und andere Gläschen Wein. Anschließend wurde das Programm für den nächsten Tag geplant bevor man den Abend gemütlich ausklingen ließ.

Am Sonntag wurde kräftig vom reichhaltigen Buffet gefrühstückt. Als alle satt und zufrieden waren startete die gemeinsame Tour auf die 2993m hohe Westliche Faselfadspitze. Nach der kurzen aber schönen Bergtoru stand noch etwas Klettern auf dem Programm. Am frühen Nachmittag ging es zurück zur Hütte um gemeinsam Mittag zu essen und anschließend die Heimreise anzutreten.
Auf dem Weg zurück ins Bergrettungsheim gabe es beim Berggasthof noch einen Eisbecher. Gut gestärkt wurde im Bergrettungsheim das Fahrzeug gewaschen und diverses Material verräumt.

Dank

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern unserer Ortsstelle für die gute Zusammenarbeit,
allen anderen Einsatzorganisationen und der RFL für die Unterstützung bei Übungen und Einsätzen, dem Land Vorarlberg, den Gemeinden und unseren Förderern für die finanzielle Unterstützung.

Für die Ortsstelle Bezau/Reuthe/Mittelbregenzerwald
Daniel Zimmermann